BETONWERK BIEREN liefert PERFEKT-Rohre und Bauwerke nach Düsseldorf

Im Juni 2016 hat der Neubau des Albrecht-Dürer-Berufskollegs auf einem Grundstück der Stadttochter Industrieterrain Düsseldorf-Reisholz (IDR) mit einem Investitionsaufkommen von rund 70 Millionen Euro begonnen.
Anfang 2018 soll das Berufskolleg mitsamt Dreifachsporthalle und oberirdischem Parkhaus für rund 250 Stellplätze fertig sein, sodass über 4000 Schüler bereits zum Schuljahresbeginn im Sommer einziehen können.  
Die Entscheidung für den Standort war begleitet von den Diskussionen über Altlasten auf dem ehemaligen Thyssen-Gelände, daher lag die Fläche über Jahrzehnte brach, bevor die Rekultivierung beginnen konnte. Um dem hohen Qualitätsanspruch der Auftraggeber und den Anforderungen auf der Baustelle gerecht zu werden, wurde die Betonwerk Bieren GmbH von der bauausführenden Firma Depenbrock Systembau GmbH & Co. KG mit der Lieferung von Rohren, Rund- und Tangentialschächten, sowie Schachtbauwerken beauftragt. In Summe wurden 226 Meter Stahlbetonrohre in der schalungserhärteten Form PERFEKT und der Abmessung DN 2600 geliefert und mittels Autokran und Rohrzuggerät verlegt. Da das Rohrsystem mit Fuß in der Schalung erhärtet ist, wird eine hohe Druckfestigkeit erzielt. Es weist eine schalungsglatte Oberfläche auf, die Rauigkeit wird dadurch auf das Minimum reduziert. Darüber hinaus weisen Stahlbetonrohre von BETONWERK BIEREN eine absolute Maßgenauigkeit in den Verbindungsbereichen sowie eine extreme Betondichte auf, die wiederrum eine hohe Wasserdichtheit zur Folge hat.

Um einen zügigen Bauverlauf zu gewährleisten, entschied man sich, Fertigteilbauwerke einzusetzen. Hier vertrauen die Stadt Düsseldorf als Auftraggeber und die Firma Depenbrock als ausführendes Bauunternehmen BETONWERK BIEREN. Somit wurden bereits zwei Schachtbauwerke am Standort Hückelhoven produziert und nach Düsseldorf geliefert. Das schwerste Bauwerk, eine Pumpstation mit DN 2600 Rohranschluss und einem Gesamtgewicht von 51 Tonnen, hat eine Bauhöhe von über 5 Metern. Aufgrund der erhöhten Anforderungen der Stadt Düsseldorf wurden alle Bauteile mit einer Epoxidharz- Beschichtung versehen. Durch diese Beschichtung wird die Expositionsklasse des Betons von XA2 auf XA3 verbessert, sodass eine verbesserte chemische Beständigkeit gewährleistet werden kann.
Der Überzug besteht aus zwei verschiedenen Schichten. Im ersten Schritt wird eine Epoxidharz-Grundierung aufgetragen, im Anschluss daran die eigentliche Epoxidharz–Beschichtung. Zusätzlich entschied sich der Auftraggeber für den Farbton grau, um ein übliches Erscheinungsbild zu gewährleisten.
Insgesamt werden drei Tangentialschächte produziert und nach Düsseldorf geliefert. Bei Kanalisationen mit großen Durchmessern stellen vor allem diese eine hervorragende technische und wirtschaftliche Alternative zu Standardschächten dar. BETONWERK BIEREN hat für die Herstellung der Tangentialschächte ein besonderes Verfahren entwickelt, was auch die Entscheider nachhaltig beeindruckte. Entgegen der herkömmlichen Verfahrensweise wird das hergestellte Rohr nicht mehr manuell bearbeitet und dann als Tangentialaufsatz grob angepasst und angeputzt, sondern mechanisch bearbeitet. In den Werken der UNTERNEHMENSGRUPPE ERDBRÜGGER sorgen neueste CNC-gesteuerte Maschinen für die Bearbeitung der Rohre, um so ein präzises Zusammensetzen zu gewährleisten. Dadurch entsteht ein absolut homogenes und passgenaues Gefüge, das einen perfekten Tangentialschacht oder Krümmer ausmacht. Die in dem speziellen Verfahren hergestellten Tangentialschächte entsprechen DIN EN 1917 und DIN V 4034-1 sowie der FBS-Qualitätsrichtlinie.

Entscheidend bei der Wahl des Auftraggebers war die gleichmäßig hohe Qualität der Produkte, deren Leistungsfähigkeit sowie das Know-how und die Erfahrung von BETONWERK BIEREN bei der Herstellung: "Ich bin beeindruckt von dem hohen Niveau der Rohr- und Schachtfertigung im Betonwerk Bieren, die Qualität der Produkte ist wirklich ein Traum“, so Florian Braun, Bauleiter der Fa. Depenbrock.
Für die Baumaßnahmen sind noch weitere wandverstärkte Stahlbetonrohre sowie zwei Tangentialschächte bis Frühling 2018 geplant, die selbstverständlich auch den Qualitätsrichtlinien der FBS entsprechen.

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